Das Injektionssystem FIXORAPID ist ein von der
Schaum-Chemie entwickeltes kalthärtendes
Zweikomponentensystem auf Aminoplastbasis.
FIXORAPID eignet sich im untertägigen Einsatz zur
Verfestigung gebrächer Hangendschichten und
ausböschender bzw. auslaufender Kohle, wenn keine
überwiegende Klebewirkung erforderlich ist, wie es
bei glatten Flächen, z.B. Spiegellösen der Fall ist.
Die Verarbeitung erfolgt über bergbaubewährte
pneumatisch betriebene Zwei-K-Verpresspumpen.
Das Harz/Härter-Verhältnis beträgt 4:1, kann aber bei
Bedarf variiert werden. Nach dem Typus der
katalytisch beschleunigten Härtungsreaktionen ist das
Einhalten des Volumenverhältnisses nicht kritisch.
Kleinere Abweichungen beeinträchtigen die
Abbindedauer nur unwesentlich und haben keinen
Einfluss auf die Feststoffbildung.
Zum Vermischen der Komponenten kann auf die
herkömmliche Technik der Zwei-Komponenten-Mischung
mit Statikmischern zurückgegriffen werden, wobei in
diesem Falle auf eine korrosionsbeständige Ausführung
der Absperrhähne zu achten ist. Zum Verpressen sind
mechanisch verspannbare Packer ausreichend, da die
niedrige Mischviskosität eine hohe Eindringtiefe
zulässt. Grössere Spalten können auch im Flöz
problemlos verfüllt werden. Die Wärmeentwicklung wird
den Bereich der Gebirgstemperatur bei tieferen
Bohrungen kaum überschreiten.
In vielen Anwendungsfällen ist die Verfüllung eines
zerklüfteten Bereiches bei geringer Klebewirkung zur
Stabilisierung ausreichend. Hier kann das
Injektionssystem FIXORAPID zur Konsolidierung
beitragen. Obwohl die Klebewirkung nicht mit der von
PU-Systemen vergleichbar ist, werden durch Verfüllen
der Risse und Spalten vor allem Punktlasten wie bei
einer Vermörtelung verteilt und es wird wie in einem
Mauerwerk eine Stabilisierung schon bei geringer
Verklebung erreicht.